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Agility – Team aus Mensch und Hund

Besonders wichtig beim Agility  ist das Zusammenspiel von Mensch und Hund. Bei der Hundesportart soll der Vierbeiner möglichst schnell und fehlerfrei eine Strecke mit bis zu 22 Hindernissen bewältigen – also einen Parcours laufen. Dabei muss der Hunde zum Beispiel durch Tunnel sprinten, Wippen überqueren, über Hürden oder durch Reifen springen.


Agility ist ein rasanter Hundesport, der auch dem Menschen viel Koordination, Körpergefühl und schnelle Reaktionen abverlangt, um den Hund an der unsichtbaren Leine – nur durch Körpersprache und Stimme – durch den Parcours zu lenken.

Hundesportarten im Überblick: Welcher Hundesport ist der richtige?


(Aus „Tierwelt heute“)

Damit Hunde ausgeglichen und glücklich sind, ist Auslastung wichtig. Viele Hunde wollen nicht nur körperlich sondern auch geistig gefördert werden. Da reichen die täglichen Gassirunden oft nicht aus, um den Vierbeiner richtig auszupowern. Eine gute Ergänzung bietet Hundesport. So bleibt der Hund fit und die Beziehung zwischen Zwei- und Vierbeiner wird durch die gemeinsame Aktivität bzw. den gemeinsamen Spaß am Hundesport verbessert.Hund springt und will Frisbee fangen


Doch welche Hundesportarten gibt es eigentlich und welcher Hundesport eignet sich für Euch und Euren Hund? Wir stellen Euch einige der beliebtesten Hundesportarten vor.

Flyball-Box: wenn der Hund die schräge Fläche berührt, wird der Ball freigegeben

Flyball ist eine Hundesportart, welche ca. 1990 von Amerika nach England und dann weiter nach Mitteleuropa gekommen ist.



Beim Flyball werden vier Hürden, die in einer Reihe aufgestellt sind, und eine Flyballmaschine genutzt. Der Hund versucht möglichst schnell über die Hürden zur Flyballmaschine zu gelangen, deren Auslösetaster zu betätigen, den Ball zu fangen und mit dem Ball über die Hürden zurück ins Ziel zu kommen.


Jeweils vier Teams aus Hund und Hundeführer sind eine Mannschaft, zwei Mannschaften spielen gegeneinander. Auf Grund der Schnelligkeit dieses Wettbewerbs ist diese Sportart ideal für Zuschauer.


Die erste deutsche Meisterschaft in dieser Sportart fand am 20. und 21. September 2008 in Hungen statt. 33 Mannschaften aus ganz Deutschland traten dabei in sechs Divisionen an. Den Titel holte sich das Team "16 Paws of Power" aus Hungen und brach auch den deutschen Rekord[1] mit einer Zeit von 17,59 Sekunden.[2][3]


Im Mai 2013 stimmte die Generalversammlung der FCI der Schaffung einer Kommission für Flyball zu.[4]

Obedience – Die hohe Schule des Gehorsams

Übersetzt bedeutet Obedience „Gehorsam“ und wird häufig als „Hohe Schule der Unterordnung“ verstanden. Viele Obedience-Fans betonen jedoch, dass es nicht darum geht, dass der Hund sich unterordnet. Vielmehr dreht es sich um eine perfekt abgestimmte Kommunikation zwischen zwei gleichberechtigten Partnern.


Fußarbeit, Sitz und Platz wird in Perfektion vom Hund ausgeführt. Aber damit nicht genug. Zum Obedience gehören, neben der präzisen Beherrschung der Grundkommandos, auch das Apportieren von unterschiedlichen Materialien und die Kontrolle auf Distanz.


Viel Wert wird dabei auf die harmonische Einheit und das blinde Verständnis zwischen Zwei- und Vierbeiner gelegt. Zudem darf natürlich auch der Spaß an der Kopfarbeit nicht fehlen.

Seit wann gibt es Obedience?


Obedience stammt aus Großbritannien und ist dort seit 1951 als Sportart anerkannt. In Deutschland wurde die erste eigenständige und bis heute mehrfach überarbeitete Prüfungsordnung 2002 vom VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) veröffentlicht.

Für welche Hunde eignet sich Obedience?


Obedience eignet sich in der Regel für Hunde aller Rassen, Größen und Altersstufen. Der Hund sollte jedoch einen hohen Spieltrieb und ein gewisses Durchhaltevermögen mitbringen. Insbesondere Hunderassen, die geistig gefördert werden wollen oder einen „will to please“ haben, können an Obedience Spaß haben.

Dog-Frisbee (Discdogging) – Mehr als Scheiben werfen

Der Begriff Discdogging, auch Dog Frisbee genannt, bezeichnet eine Hundesportart mit einer Wurfscheibe. In der einfachsten Variante wirft ein Mensch ein Frisbee und der Hund bringt es zurück. Durch unterschiedliche Varianten und das Einüben verschiedener Tricks kann der Sport individuell und auf Turnierebene betrieben werden.

In den USA in den 1970ern begonnen, entwickelt sich der Disc-Dog-Sport in Amerika bald zu einer auch auf Wettkampfebene praktizierten Hundesportart. Als Urvater des Sports gilt Alex Stein mit seinem Hund, dem Whippet-Rüden Ashley. Bekannt wurden die beiden, als sie am 5. August 1974 in der Pause eines Baseball-Meisterschaftsspiels in Los Angeles auf das Spielfeld liefen und dort eine ungenehmigte und aufsehenerregende Vorstellung mit der Frisbee-Scheibe gaben. In Deutschland wurde der Sport vor allem durch Jochen Schleicher bekannt gemacht.

Discdogging ist grundsätzlich für jeden gesunden Hund geeignet. Um Verletzungsgefahren für den Hund vorzubeugen, sollten nur hundegeeignete Frisbee-Scheiben verwendet werden. Mittlerweile gibt es Wurfscheiben, die extra für Hunde entwickelt wurden. Diese Scheiben sind bruchsicher und lassen sich leicht verbiegen. Weiterhin sollte auf ein geeignetes Gelände mit weichem, ebenen Boden, möglichst ohne Löcher geachtet werden.

Dogdancing – Tricks zur Musik

Um Abwechslung in den Trainingsalltag zu bringen, beschlossen amerikanische und kanadische Hundesportler ihre Obedience-Übungen mit Musik durchzuführen. Mit überraschendem Ergebnis. Die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund wurde nicht nur angenehm aufgelockert, sondern noch erfolgreicher.


Beim Dog Dancing (auch Dog Dance oder Dogdance genannt) bilden Hund und Mensch ein Paar und stimmen ihre Bewegungen auf die Musik ab, ähnlich eines Tanzes. Daher auch der Name „Dogdancing“ (dt. Hundetanz bzw. Hunde tanzen). Hierbei geht es nicht nur um Kopfarbeit oder körperliche Fitness: Insbesondere das harmonische Zusammenspiel von Zwei- und Vierbeiner steht, neben dem Spaß, beim Dog Dance im Vordergrund.

Seit wann gibt es Dog Dance?


Ursprünglich entstand Dog Dancing aus der Hundesportart Obedience und wurde erstmals in den 1980er Jahren erwähnt. Bekannt wurde die Hundesportart jedoch erst im Jahr 1989 unter dem Namen „Freestyle“.

Für welche Hunde eignet sich Dogdancing?


Egal, ob Mops, Collie, Dackel oder Golden Retriever – Dog Dance eignet sich für so gut wie jede Hunderasse. Auch ältere oder körperlich eingeschränkte Vierbeiner können mitmachen, da sich eine Choreografie ganz individuell auf die Bedürfnisse abstimmen lässt. Aufpassen muss man jedoch bei Welpen, da ihre Muskeln und Bänder noch nicht vollständig ausgebildet sind.


Grundsätzlich sollte Ihr Hund Spaß an Bewegung und Übungen haben sowie die Grundkommandos kennen.