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In Deutschland und auch weltweit gibt es zahlreiche Organisationen und Vereine, die sich für das Wohl von Tieren einsetzen. Angefangen natürlich bei Tierheimen bis hin zu Organisationen, die sich auf eine bestimmte Tierart oder -gruppe spezialisiert haben oder sich für alle Tiere dieser Welt einsetzen. Jede der kleinen und großen Tierschutzorganisationen leisten einen wichtigen Teil zum Tierschutz. Aber was steckt eigentlich hinter den großen Tierschutzorganisationen, was ist ihre Mission und was ihre Ziele? Wir stellen Euch die großen Tierschutzorganisationen in kurzen Portraits vor, damit Ihr einen Einblick bekommt, wofür diese sich einsetzen.Sie sind alle verlinkt (einfach auf das Logo clicken!), sodass Ihr auch direkt zu Ihnen kommt.      - Dieser Text ist von Hanna von Deine Tierwelt -

Die Albert Schweitzer Stiftung konzentriert sich mit ihrer Arbeit auf den Bereich der Nutzung von Tieren als Nahrungsmittel. Dabei orientiert sie sich gemäß ihrer Satzung an der handlungsleitenden Maxime „Ehrfurcht vor dem Leben“ Albert Schweitzers. Die Tätigkeit der Stiftung besteht hauptsächlich aus Verhandlungen mit Betrieben der Lebensmittelwirtschaft, Information der Öffentlichkeit, klassischer Presse- und Medienarbeit sowie im kleinen Rahmen politischer Lobbyarbeit. Sie arbeitet außerdem im Rahmen des Verbandsklagerechts für Tierschutzorganisationen mit klagebefugten Organisationen zusammen.


Gegründet wurde die Stiftung 2000 von dem bereits verstorbenen Wolfgang Schindler.

Die Alberst Schweitzer Stiftung fördert die vegane Ernährungsweise und sieht diese als derzeit ethisch beste Lösung, um Tiere zu schützen.


Der Deutsche Tierschutzbund wurde im Jahre 1881 als Dachorganisation der Tierschutzvereine und Tierheime in Deutschland gegründet. Heute sind ihm 16 Landesverbände und mehr als 740 örtliche Tierschutzvereine mit über 550 vereinseigenen Tierheimen/Auffangstationen und mehr als 800.000 Mitgliedern aus allen Teilen der Bundesrepublik angeschlossen. Er ist damit Europas größte Tier- und Naturschutzdachorganisation. Der praktische Einsatz zum Wohl aller Tiere und die Förderung des Tier- und Naturschutzgedankens sind zentrale Aufgaben des Deutschen Tierschutzbundes.


Jedes Mitgeschöpf hat Anspruch auf Unversehrtheit und ein artgerechtes Leben. Deswegen will der deutsche Tierschutzbund diesen Anspruch für alle Tiere verwirklichen – in der Wirtschaft, der Forschung, im Privathaushalt und wo immer der Mensch mit Tieren Umgang hat. Für Tiere, die der Mensch in seine Obhut genommen hat, trägt er die Verantwortung – sei es in der Landwirtschaft, in Forschung und Industrie, im Privathaushalt oder auch bei Eingriffen in die Natur. Tiere sollen in ihren natürlichen Lebensräumen geschützt werden. Tier-, Natur- und Artenschutz sind für den Deutschen Tierschutzbund untrennbar miteinander verbunden.

Wildkatze, Schwarzspecht, Feldhase – Die Artenvielfalt in Deutschlands Wäldern ist riesig. Leider sind Luchs und Co. von Umwelteinflüssen und dem Menschen bedroht. Dabei sind die Wildtiere in Deutschland schützenswert und der Erhalt ihrer Lebensräume wichtig. Die Deutsche Wildtier Stiftung möchte Menschen, egal ob klein oder groß, auf die Schönheit und Einzigartigkeit der heimischen Fauna aufmerksam machen und sie dafür begeistern.


Durch die Wahl „Tier des Jahres“ wird jedes Jahr aufs Neue ein Tier vorgestellt, das selbst oder dessen Lebensraum durch den Menschen gefährdet ist. Dadurch geben die gemeinnützige Deutsche Wildtier Stiftung und ihre Mitglieder Natur und Wildtieren ein Stimme. Das Tier des Jahres 2017 ist die Haselmaus, damit steht sie ein ganzes Jahr lang im Fokus. Die Förderung der Stiftung ist am besten durch Spendengelder möglich, welche ohne Abzüge direkt in den Tier- und Naturschutz fließen. Außerdem gibt es einen Online-Shop, in dem man mit dem Kauf von Vogelhäuschen, Igelunterschlupfkisten, Nisthilfe für Wildbienen und ähnliches zum Tierschutz im eigenen Garten beitragen kann.

Bereits im Jahr 1899 wurde der Naturschutzbund Deutschland – kurz NABU – in Stuttgart von Lina Hähnle als „Bund für Vogelschutz“ gegründet. Im Jahr 1990 fand der Zusammenschluss mit den in der ehemaligen DDR neu gegründeten Landesverbänden zum Naturschutzbund Deutschland statt. Der NABU gehört zu den größten Umweltverbänden der Bundesrepublik und ist in weiten Teilen der Bevölkerung bekannt.


Der NABU möchte, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist. Deswegen setzt er sich für den Schutz vielfältiger Lebensräume und Arten ein sowie für gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und den schonenden Umgang mit endlichen Ressourcen


Mehr als 620.000 Mitglieder und Förderer unterstützen den Einsatz für Mensch und Natur aktiv, in 16 Landesverbänden setzen sich hauptamtliche Mitarbeiter für die Anliegen des NABU ein.


PETA Deutschland e.V. wurde Ende 1993 gegründet und ist eine Partnerorganisation von PETA USA, der mit über sechseinhalb Millionen Unterstützern weltweit größten Tierrechtsorganisation. Ziel der Organisation ist es, durch Aufdecken von Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und Veränderung der Lebensweise jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen. Deshalb kämpft sie gegen Massentierhaltung, Pelztierhaltung, Tierversuche, Fleischindustrie und Tiere in der Unterhaltungsindustrie sowie gegen Angeln, Trophäenjagd, Tötung von Tieren, die als Schädling betrachtet werden sowie Hundekämpfe.


PETA Deutschland e.V. ist eine eingetragene, gemeinnützige Organisation, die keine staatliche Unterstützung erhält, sondern sich ausschließlich von Spenden trägt. Zusätzlich gibt es die Jugendkampagne PETA2. Diese setzt sich dafür ein, jungen Menschen die Tierrechtsidee nahezubringen.


„Nutz“Tiere sind nicht einfach ein Stück Fleisch oder eine Maschine zur Milch- oder Eiproduktion, sondern sie sind intelligente und fühlende Wesen. „ProVieh – respektiere leben“ setzt sich dafür ein, dass Tiere eben genau als solche angesehen werden und die Tierhaltung in der Landwirtschaft artgemäß und wertschätzend betrieben wird. Deshalb geht ProVieh gegen Tierquälerei und Verstümmlungen an Tieren sowie gegen gentechnisch verändertes Futtermittel in konventioneller, industrieller und biologischer Haltung vor.


Der Organisation ist es außerdem wichtig, ihr Wissen an Verbraucher weiterzugeben und diese über ihr eigenes Konsumverhalten nachdenken zu lassen. Jeder kann durch bewussten Fleischkonsum oder gänzlichen Verzicht auf tierische Produkte das Leben der „Nutz“Tiere verändern. In dem viermal jährlich erscheinenden Magazin „ProVieh“ bleiben Leser immer im Bilde, was die laufenden Kampagnen und Aktionen angeht.


ie Vision von Vier Pfoten ist eine Welt, in der Menschen den Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Die Organisation will die „starke, globale und unabhängige Stimme für Tiere unter direktem menschlichen Einfluss“ sein. Dafür sollen nachhaltige Lösungen für Tiere in Not gegeben und das Konsumverhalten der Menschen geändert werden. Weiter sollen durch Gesetzesänderungen und starke Partnerschaften Veränderungen stattfinden.


So setzen sich Vier Pfoten nicht nur für Heimtiere, sondern auch für Nutztiere, Wildtiere, Ernährung und Tierschutzpolitik ein. Laut eigener Aussagen arbeitet die Organisation  lösungsorientiert und bietet Tieren in Not schnelle Hilfe aus erster Hand. Ziel ist, in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Veränderungen zum Wohle der Tiere zu erreichen und zu etablieren – mit Projekten, Kampagnen und Aufklärungsarbeit.


Vier Pfoten arbeitet unabhängig von Regierungen, politischen Parteien und wirtschaftlichen Interessengruppen. Durch spezielle Kampagnen sollen Missstände in der Tierhaltung aufgedeckt und Alternativen aufgezeigt werden. Vier Pfoten sieht sich außerdem als Ansprechpartner für Medien und Verbraucher, Wirtschaft und Politik.



Der World Wide Fund For Nature (WWF) wurde im Jahr 1963 gegründet und ist eine der größten und erfahrensten Naturschutzorganisationen der Welt und in mehr als 100 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen ihn rund fünf Millionen Förderer. Rund um den Globus führen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktuell 1300 Projekte zur Bewahrung der biologischen Vielfalt durch. Der Panda, das Wappentier, ist auf der ganzen Welt als Symbol für den Schutz unserer Erde bekannt.


Die Mission des WWF ist es, die biologische Vielfalt zu bewahren. So will sie einen lebendigen Planeten für uns und unsere Kinder schaffen. „Wir wollen die weltweite Zerstörung der Natur und Umwelt stoppen und eine Zukunft gestalten, in der Mensch und Natur in Einklang miteinander leben“, so der WWF. Als Grundwerte verfolgt die Organisation Respekt vor Mensch und Natur, Glaubwürdigkeit, Unabhängigkeit und Verantwortung.